Stopp Temelin

March 17, 2009 / Posted by Lorem in Uncategorized4 Comments


Das Kernkraftwerk bekam seinen Namen von dem Dorf Temelin, einer Gemeinde, die ungefähr 25 km von der Stadt České Budějovice entfernt ist. Die Dörfer Křtěnov, Temelínec, Březí und das Dorf Týna nad Vltavou mussten dem Kraftwerk weichen, welches jetzt ein Gebiet von 1,5 km² umfasst. Zu Versorgungszwecke ist das Kraftwerk auch an die Bahnstrecke von Bahnstrecke Číčenice–Týn nad Vltavou angebunden, also nicht von der Umwelt abgeriegelt.

Natürlich besitzt es auch einen hohen Sicherheitsstatus, denn es ist auf ca. 1,2 km² eingezäunt.
Projektbeginn für das Kernkraftwerk war im Jahre 1981 und man verwendete viel Energie darauf, dass dieses Kernkraftwerk an einer optimalen Stelle des Landes gebaut werden konnte. Sein jetziger Standort ist ca. 50 km von der Grenze Österreichs entfernt und nach Deutschland sind es auch nur etwa 60 km. Trotzdem war der Standort für das KKW nach den damaligen Vorstellungen vorsorglich ausgewählt worden, es liegt in der Nähe der Moldau und man konnte gezielt für das Werk die Talsperre Hněvkovice bauen. Dieser Bau war notwendig, da für die Turbinen und die Kühlung ein großes Wasservorkommen notwendig ist. Alle wichtigen Untersuchungen ergaben, dass der Standort des KKW hinsichtlich der geologischen und seismischen Befunde als stabil und unbedenklich eingestuft werden konnten.

Dieser Standort wurde auch deshalb favorisiert, da Temelin durch seine Lage die südlichen Bezirke des Landes besser versorgen kann, als es zum Beispiel die Kohlekraftwerke in Nordböhmen realisieren könnten. Temelin kann mit einer Leistung von 2026 MWe als das größte Kraftwerk in Tschechien genannt werden.


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